Sensorische, aktorische, pneumatische smarte Textilien

Symposium Smart Textile"Smart Textiles as material for innovative products from all sectors"

The use as components for technical products was the main theme of the symposium on December 1, 2015.

Smart textiles can be used as a material in various industries. For example, how does mechanical engineering fits together with smart textiles ?! This is far more than just clothing with additional functions.

What chances offers the integration into technical products? What are the challenges? Where the limits?

On SmartTex Symposium 2015 developers and scientists will show different approaches and be available for questions, discussions and professional exchange.

Currently, we put the last program points together. Once all topics and speakers are confirmed, the complete program we will publish here. However, you can already sign up now >> online form.


Date: Tuesday, December 1, 2015
Place: IAB - Institut für Angewandte Bauforschung Weimar gGmbH
Über der Nonnenwiese 1
99428 Weimar >> Calculate Driving
Beginning: 10:00 am

Registration deadline: 11/25/2015

 

Program
The conference language is German, so the program is only available in German.

10.00 Uhr

Begrüßung
Dagmar Büchner – Netzwerkmanagerin

Infos zur Netzwerkarbeit
Klaus Richter - Projektmanager
- Aktuelle Forschungs- und Entwicklungsprojekte
- Einführung in die Zielstellung des Symposiums

10.20 Uhr

Möglichkeit zur Integration eines Schadenerkennungssystems in thermoplastischen Faserkunststoffverbundsystemen

Im Rahmen eines Verbundprojektes im Wachstumskern thermoPre wurde ein PKW-Seitenaufprallträger in eine Faserkunststoffverbundbauweise mit einem Schadenerkennungssystem entwickelt, mit dem Ziel eines structural health monitoring.

Marc Neubert - LSE-Lightweight Structures Engineering GmbH, Chemnitz
10.40 Uhr Themenbezogene Diskussion
10.50 Uhr Kaffeepause
11.10 Uhr

Textile Schirmkabel- die hochflexiblen geschirmten Strom- und Datenleitungen

Die Entwicklung von intelligenten Textilien erfordert auch zunehmend die Verbesserung der Strom- und Datenleitungen. Besonders in sensorischen Anwendungen (z.B. EEG Messung und Feuchtigkeitssensoren) können die kleinen Messsignale bereits durch geringe Störeinflüsse von Handys, Funkwellen und Radiosignalen sehr stark verändert werden. Gerade in den medizinischen Anwendungen ist es jedoch entscheidend die richtigen Werte mit dem geringstmöglichen Fehler zu messen um Fehleinschätzungen zu vermeiden.

Die bereits verfügbaren geschirmten Leitungen sind jedoch auf Basis von Drähten und zeigen in den hoch beanspruchten Textilanwendungen keine guten Trageeigenschaften. Im abgeschlossenen Forschungsvorhaben „textiles Schirmkabel“ des TITV Greiz wurden daher die Arten, die Herstellungsverfahren (speziell das Multisphere-Seilwebverfahren) und die erzielbaren Eigenschaften untersucht und auf ihr Einsatzpotential dargestellt.

Ferry Siegl - TITV e.V., Greiz

11.30 Uhr Themenbezogene Diskussion 
11.40 Uhr

"Smart Health MicroEnvironment" als eine Unterstützung zum besseren Wohlbefinden im Krankenhaus


Anforderungen an Forscher verschiedenster Disziplinen und Smart-Textile-Entwickler zur Lösung von wichtigen Aufgaben bei der Krankenhaushygiene wie zum Beispiel dem Erkennen von Infektionen mit MRSA, ESBL, ECOLI,... Unter Beachtung der Richtlinien für den Entwicklung von Textilien für den Krankenhausbereich wird die Anforderung an smart textile- Sensoren diskutiert, mit dem die Krankenhausinfektionen erkannt werden können.

Daniela Zavec Pavlinić - Titera Ltd./Slovenien

12.00 Uhr Themenbezogene Diskussion 
12.10 Uhr Effektives Verfahren zur lokalen Ausbesserung von Faser-Kunststoff-Verbundwerkstoffen

Durch den zunehmenden Einsatz von Faserkunststoffverbunden in den unterschiedlichsten Bereichen erhöht sich gleichzeitig die Nachfrage an bedarfsgerechten Reparaturkonzepten. Zielstellung der Entwicklungsarbeiten des ITM ist es, lokale Schäden bei hoher  Reproduzierbarkeit der Verbundeigenschaften zu reparieren, weshalb intensiv an neuen chemisch-physikalischen Reparaturmethoden für carbonfaserverstärkte Bauteile (CFK-Bauteile) geforscht wird. Hierbei werden insbesondere Ansätze verfolgt, die eine  vollständige Entfernung der Matrix in einem lokal definierten  Schadensbereich gestatten. Das reine Carbonfasergewebe wird freigelegt, ohne die noch existierende textile Verstärkungsstruktur in ihrer Stabilität zu beeinträchtigen. Anschließend erfolgt ein kraftflussgerechter Lagenneuaufbau, um möglichst die vollständige Tragfähigkeit des carbonfaserverstärkten Bauteils wiederherzustellen. Die Verbundstruktur bleibt in ihrer ursprünglichen Stärke erhalten.

Kristin Küchler - TU Dresden, ITM (angefragt)

12.30 Uhr

Themenbezogene Diskussion

12.40 Uhr Mittagespause
13.30 Uhr

Plasmabeschichtungen auf Fasern für „Smart Textiles“

Plasmabeschichtungen direkt auf der Faser in industrietauglichen Rolle-zu-Rolle-Prozessen ermöglichen die Metallisierung und Funktionalisierung unterschiedlicher Fasertypen. Mehrlagenschichten führen zu stabilen elektrisch leitfähigen Fasern, kontrolliertem Drug Delivery und gewünschtem Bioresponse. In Zukunft werden somit immer komplexere (Sensor-)Funktionen auf textilen Fasern zugänglich.

Dirk Hegemann – EMPA, St. Gallen/Schweiz

13.50 Uhr

Themenbezogene Diskussion

14.00 Uhr

Magnetic Fabrics - Interaktives Textil unter Integration magnetischer Komponenten

In Zusammenarbeit mit der BMW AG wurden im WS 2015 an der HfG Offenbach verschiedene Projekte durchgeführt, um neue Funktionsoberflächen für die Interaktion in Mobilitätslösungen zu entwickeln. Neben experimentellen Materialmustern entstanden physische und digitale Modelle sowie Mockups für unterschiedliche Anwendungsszenarien. Im Projekt "Magnetic Fabrics" wird gezeigt, wie unter Integration magnetisch wirksamer Komponenten in ein Textil ein methodisches Arrangement einer Oberfläche erzeugt werden kann. Das Textil erhält ein Eigenleben, eine Poesie textiler Bewegung.

Lilian Dedio - Institut für Materialdesign an der Kunsthochschule HfG, Offenbach
14.20 Uhr

Themenbezogene Diskussion

14.30 Uhr

Faserseile und Sensorik/Diagnostik in technischen Anwendungen

An der TU Chemnitz werden unter anderem Faserseile für technische Anwendungen entwickelt. Um bessere Aussagen über das Verschleißverhalten von Faserseilen treffen zu können, wurden einige Seile mit verschiedenen Funktionselementen ausgestattet. Unter anderem wurden elektrisch leitfähige Garne in das Seil integriert. Mit deren Hilfe war es möglich den elektrischen Widerstand während der Biegewechselbeanspruchung zu messen. Des Weiteren ist es mit Hilfe visueller Analyseverfahren und integrierter Funktionsgarne möglich verschiedene Schäden im Seil zu detektieren und Erkenntnisse über die Verschleißursachen zu gewinnen.

Annett Schmieder - TU Chemnitz
14.50 Uhr Themenbezogene Diskussion
15.00 Uhr Möglichkeit für Direktkontakte und Gespräche
15.30 Uhr Ende der Veranstaltung

  • Vortrag-Marc-Neubert---LSE-GmbH
  • Vortrag-Marc-Neubert---LSE-GmbH,-Chemnitz-02
  • Eröffnung-Symposium
  • Impression-Symposium-02